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Pressebericht Rhein-Zeitung 14.01. 2003 Mehr Effizienz in der Jugendarbeit Kreisjugendring zog beim Empfang Bilanz KREIS MYK. Ein kleines Jubiläum konnte der Kreisjugendring Mayen-Koblenz jetzt bei seinem vierten Neujahrsempfang feiern. Vor zehn Jahren wurde der Zusammenschluss gegründet.Seitdem setzen sich hauptamtliche Mitarbeiter der Jugendpflege, der katholischen Jugendzentralen, des evangelischen Kirchenkreises sowie ehrenamtliche Mitarbeiter von Verbänden auf politischer Ebene für die Belange von Kindern und Jugendlichen ein. Vorsitzender Thomas Christ erwähnte die Neukonzeption der kommunalen Jugendpflege. "Unsere Anträge im Jugendhilfeausschuss haben dazu geführt, dass die bisher dezentrale Jugendpflege im Kreis zusammengeführt wurde. Dadurch können Aufgaben effizienter geleistet werden." Weitere Produkte der Arbeit sind die Broschüre "Jugend in MYK" und die Überarbeitung der Förderrichtlinien gemeinsam mit dem Jugendamt des Kreises.Christ: "Die Fördermittel konnten in den vergangenen Jahren zwei Mal angepasst werden. Damit liegt der Kreis landesweit zwar nicht an der Spitze, er hat sich aber im Mittelfeld platziert. Das lässt hoffen, dass künftig Bewegung in der Sache bleibt."Dazu Landrat Albert Berg-Winters: "Die Kreispolitiker werden die Kernbereiche aktiver Jugendarbeit auch weiterhin aufrechterhalten, aber es wird schwierig", stellte er mit Blick auf das Haushaltsdefizit von 7,1 Millionen Euro fest.Trotzdem gelte es, optimistisch in die Zukunft zu blicken. Für Mayens Oberbürgermeister Günter Laux ist der Kreisjugendring eine wichtige "Kommunikationsplattform für Leute, die in der Jugendarbeit tätig sind." Er mahnte Kreativität und Gemeinschaftssinn an: "Es sind nicht nur Geldmittel, die etwas nach vorne bringen. Wichtig ist das Eintreten für die Interessen der Gemeinschaft." (csw) |