KreisJugendRing Mayen-Koblenz

Pressebericht Mayener Stadtzeitung  3. Woche 2003
 
 
Exzellenter Neujahrsempfang des Kreisjugendringes Mayen-Koblenz
 
 
 
Mit dem wiederholten Neujahrsempfang eröffnete sich dem Kreisjugendring wieder eine Möglichkeit, die Interessen von Kindern und Jugendlichen zu fördern. 
 
Mayen. Der Kreisjugendring ist ein freiwilliger Zusammenschluss, der im Landkreis Mayen-Koblenz tätigen Jugendverbände und -organisationen, mit dem Ziel, die Interessen von Kindern und Jugendlichen zu fördern, diese zu formulieren und nach außen hin zu vertreten. "Viele Aufgaben sind von uns anzupacken", wissen deren Vorsitzender Thomas Christ und seine Geschäftsführerin Margret Sundermann zu berichten: So zum Beispiel die jugendpolitische Interessenvertretung, u. a. im JHA, der Einsatz für die Entfaltungsmöglichkeiten von Kindern und Jugendlichen in der Gesellschaft, unabhängig von ihrem Geschlecht, die Förderung des gegenseitigen Verständnisses und die Bereitschaft zur Zusammenarbeit innerhalb der Jugend, der Austausch von Erfahrungen und Meinungen zu Jugendfragen, die Mitarbeit in Gruppen und Gremien, oder die Weitergabe von Informationen an die Mitglieder. Jetzt hatten die engagierten Jugendlichen zum vierten Male zum alle zwei Jahre stattfindenden Neujahrsempfang in Mayens "Gute Stube" das altehrwürdige Alte Rathaus eingeladen. Sehr zur Freude von Mayens Oberbürgermeister Günter Laux: "Für mich ist es sehr bemerkenswert, das sich hierbei Jugendliche für die Allgemeinheit, für die Gemeinschaft engagieren", so Laux in seinem Grußwort, vor vielen Gästen, darunter Landrat Albert Berg-Winters, Bernhard Mauel, Wilhelm Josef Sebastian MdB, Hedi Thelen Mdl und Vertreter der im Kreistag vertretenen Parteien. In seiner Ansprache gab der Vorsitzende Thomas Christ eine Rückschau, aber auch einen Ausblick auf die Arbeit des Kreisjugendringes: "Wir haben im dieser Zeit die Neukonzeption der kommunalen Jugendpflege erreicht. Unsere Anträge im Jugendhilfeausschuss haben dazu geführt, dass die bisher dezentrale Jugendpflege im Kreis zusammengeführt worden ist. Hierdurch konnten Aufgaben effizienter geleistet werden und das Kreisjugendamt konnte als fachlich kompetente Anlaufstelle für die Jugendarbeit sich den Aufgaben widmen, die bei der Größe des Kreises unabdingbar sind, zumal auch heute noch nicht alle Verbandsgemeinden über einen Jugendpfleger verfügen." Wichtigen Raum in der Arbeit nahm auch der Bereich der Jugendhilfeplanung, oder das Thema Partizipation von Kindern und Jugendlichen am Gemeinwohl. Als weitere brisante Aufgabe stellte der Vorsitzende die gestärkte und gewachsene Vernetzung der Verbände vor. Darüber hinaus das Thema Ganztagsschule oder die Einführung der Jugendleitercard. Sorgen bereiteten Thomas Christ die personelle Ausgestaltung im Kreisjugendamt. Die Aufgabenbündelung an die Kreisjugendpfleger sah er auf Dauer nicht als gut an. Dem Landrat rief er zu: "Setzen sie auf Jugend Erfahrung und frischen Elan. Jung und engagiert stellten sich die "Macher" des Kreisjugendringes den Gästen vor. Da kam auch großes Lob vom Kreischef: "Das sind vorzüglich arbeitende junge Menschen und ich finde es faszinierend wie es ihnen immer wieder gelingt auf verschiedenen Ebenen, darzustellen, das junge Menschen heute nicht so sind, wie viele Ältere glauben, uninteressiert und unengagiert. Was dieser Kreisjugendring auf die Beine stellt, darauf kann man als Landrat einfach nur stolz sein", so Berg-Winters. Der Neujahrsempfang wurde exzellent von vier Schülern der Kreismusikschule unter der Leiterin Monika Jung, dem "Gitarren Ensemble" musikalisch umrahmt. Als "Gute Geister" sorgten junge Feuerwehrmitglieder für das leibliche Wohl.- BS -
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